Montag, 14. April 2014

Windrose

Hier noch zwei Tipps, die mir beim Schreiben des letzten Posts entgangen sind. Auf Kerstins Blog Krabbelwiese gibt es Plakate zu den Himmelsrichtungen. Diese habe ich z.B. zerschnitten in Puzzleteile. Auch in Jörgs Blog Hasenklasse sind nette Übungen zur Kartenkunde zu finden (Schiffe versenken, Lesegitter HR).



Im letzten Kommentar kam eine Frage nach dem "Vierfingerberg" und dem "Berg im Aquarium". Dies sind Beispiele aus Lehrbüchern für den SU, welche ich hier nicht zeigen kann. Nur soviel...beim Vierfingerberg malen sich die Kinder die Höhenlinien auf die Fingerknöchel und der Berg im Aquarium wird aus Gips hergestellt. Meines Erachtens zwei Übungen, die schwierig umsetzbar in SU sind und zu zeitaufwändig. Deshalb greife ich gern auf die Wellpappe zurück, denn ehrlich gesagt bin ich auch kein Liebhaber des Kartoffelberges. Dieses Beispiel ist zwar anschaulich, aber Kartoffeln sind nun mal Lebensmittel und diese verschwende ich nicht gern. Ich persönlich zeige immer nur an einer Kartoffel die Veranschaulichung. In Zeiten von GPS kann man natürlich auch die Verwendung des Kompasses infrage stellen. Trotzdem ist er ein Hilfsmittel zur Bestimmung der Himmelsrichtungen und Kinder sollten auch mit einem Kompass umgehen können. Dazu sind die Himmelsrichtungen notwendig, welche sich gut in dieser Windrose darstellen lassen....
Man braucht unterschiedlich große quadratische Faltzettel...


Die Falt- und Einschneidemöglichkeit ist hier hoffentlich gut erkennbar. Wenn nicht, habe ich hier noch einmal eine Faltsterneanleitung fotografiert.

Versetzt werden die Faltsterne aufgeklebt und mit den Haupt- und Nebenhimmelsrichtungen beschriftet. Leider habe ich bei meinem Beispiel nicht richtig auf die Farben geachtet, denn anschaulicher wird es, wenn man unterschiedlich farbiges Papier nutzt.
Natürlich kann man eine Windrose auch schnell zeichnen, ich arbeite jedoch gern mit der Faltrose, da ich immer wieder feststelle, dass das Schneiden, Falten und Kleben nach Anleitung vielen Kindern nicht sooo leicht fällt.
PS: Ich habe einen guten Blog ( Grundschule 2.0) entdeckt, wo eine junge Grundschullehrerin über ihre Erfahrungen mit Geocaching schreibt bzw. gute Linktipps vermittelt. Für Kunstlehrer ist der Blog eine gute Ideenquelle...